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Behandlungsformen - Seite 4
Besonders in der Kinderheilkunde hat sich die Methode der PEG-Sonde gut bewährt, allerdings können auch hier einmal Komplikationen entstehen.
Gelegentlich kommt es vor, dass die Kinder einige Zeit benötigen, sich an die "neue" Nahrung zu gewöhnen. Dies kann sich äußern durch häufiges Spucken oder Erbrechen sowie Durchfall. Kinder, die häufig unter Spucken und Erbrechen leiden, müssen besonders vorsichtig sondiert werden. Diesen Patienten ist eine Sondenpumpe zu empfehlen, die die Nahrung kontinuierlich und über einen langen Zeitraum in den Magen bzw. Darm pumpt.
Liegen keine Toleranzprobleme beim Patienten vor, kann mittels einer Nahrungsspritze die Sondennahrung in den Magen bzw. Darm gespritzt werden.
Vor und nach dem Sondieren spült man die Sonde mit reichlich stillem Wasser oder Tee, allerdings darf man keinen Früchtetee verwenden. Früchtetee und Fruchtsäfte haben aufgrund der Fruchtsäurereste die Eigenschaft, Proteine auszuflocken und somit die Sondengänge zu verstopfen.
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